Feuerwehrkapelle
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| www.feuerwehrkapelle-barterode.de |
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1893 |
Es gab schon vor der Jahrhundertwende, und zwar im Jahr 1893, einen Feuerwehr-Spielzug mit Pfeifern und Trommlern, der sich bis in die 30er Jahre verfolgen läßt. |
1929 |
Den Ursprung der heutigen Blaskapelle
sehen wir allerdings in der 1929 vom damaligen Arbeiterbildungsverein gegründeten Blaskapelle. Nach dem Versammlungsbeschluss im Januar 1929 wurden bereits im Februar die ersten Instrumente angeschafft, nachdem vorher von jedem Mitglied 5,- RM Zusatzbeitrag erhoben wurde. Der Kassenführer Albert Dunker setzte seine ganze Persönlichkeit für die Gründung dieser Kapelle ein. Der in Barterode geborene, damals in Lippoldsberg an der Weser wohnende Wilhelm Göbel, brachte durch sein unermüdliches Mitwirken zwei Jahre hindurch den Bläsern die ersten Kenntnisse bei. Er war damit der Lehrmeister der neugegründeten Kapelle. |
1933 |
In diesem Jahr musste laut gesetzlicher
Verfügung der Arbeiterbildungsverein aufgelöst werden. Um einer Enteignung der Instrumente zu entgehen, wurde diese zunächst an die Bläser verkauft, damit sie als Privateigentum anzusehen waren und somit nicht von der Obrigkeit beschlagnahmt werden konnten. |
1935 |
Der erste öffentliche Auftritt der Kapelle für
die Freiwillige Feuerwehr, wenn auch noch nicht offiziell als Feuerwehrkapelle, fand bereits im Juni
1935 statt; dieses wurde von einem Gründungsmitglied mündlich überliefert. Im Protokoll der
Feuerwehr ist dazu zu lesen: "Im Juni wurde dem Mitbegründer der hiesigen Wehr, Kamerad Karl Göbel,
zu seinem 80. Geburtstag ein Ständchen gebracht." Diesen ersten offiziellen Auftritt für die Feuerwehr sehen wir als Gründungsdatum unserer Feuerwehrkapelle an. |
1937 |
Um die damals immer noch namenlose Kapelle zu erhalten, wurde sie durch Beschluß in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen. Dieses geschah in der Monatsversammlung vom 7. März 1937 unter dem Vorsitz des Brandmeisters Adolf Teuteberg. Im Protokoll der Verammlung steht: "Die Versammlung beschloss einstimmig, die Kapelle des Arbeiterbildungsvereins mit sämtlichen Instrumenten, Noten und Zubehör im Wert 425,- RM zu übernehmen. Diese Vereinbarung gilt vom heutigen Tag an." |
1939-45 |
Während der Kriegsjahre lagerten die Instrumente, in Kisten verpackt, auf dem Dachboden des Kameraden Willi Schlieper. |
nach 1945 |
Nach Kriegsende fanden sich wieder 6 Bläser zusammen, die regelmäßig Übungsabende abhielten. Dieses waren die Kameraden Louis Schaper, August Schäfer, Heinrich Sauerland, Heinrich Schlieper, Wilhelm Bergmann und Willi Schlieper. |
1949 |
In diesem Jahr fanden sich 5 weitere Mitbläser in der Kapelle: Adolf Schaper, Ernst Rakebrandt, Rudolf Korte, Otto Schierenberg und später Günter Bötte. |
1952 |
1952 traten Heinrich Jakobi, Karl Teuteberg, Hermann Thies und Willi Grünewald in die Kapelle ein. Damit war die vorläufige Stärke von 16 Bläsern erreicht. Die jungen Männer sicherten den Fortbestand der Kapelle. An Instrumenten waren vorhanden: 4 Trompeten, 3 Klarinetten, 2 Tenorhörner, 1 Althorn, 2 Posaunen, 1 Bass und 1 große Trommel. Darüber hinaus besaß Kamerad Jakob Bittermann eine eigene Trompete und der inzwischen eingetretene Ernst Nörtemann eine eigene Klarinette. |
1962 |
Bis 1962 stand die Kapelle unter der Leitung von Louis Schaper. Sein jahrelanges Engagement sicherte das Bestehen des Vereins. 1962 übergab er den Taktstock an Rudolf Korte. Louis Schaper wurde vom Kommando der Wehr zum Ehrenkapellmeister ernannt. In diesem Jahr trat außerdem noch Oswald Rogowski aus Güntersen in die Kapelle ein. |
bis 1971 |
Bis 1971 fanden die wöchentlichen Übungsabende in der Gastwirtschaft Plumbohm in Barterode statt. Im Vorzimmer der Kegelbahn saßen die 16 Bläser an einem langen Tisch. Der Kapellmeister saß an der Stirnseite mit einer Wandleuchte im Rücken. Als Notenhalter wurden die Biergläser entfremdet, an die die Noten angelehnt wurden. |
1972 |
Seit 1972 finden die Übungsabende
im Feuerwehrschulungsraum in der ehemaligen Schule (heute DGH) statt. Im Herbst 1972 schlossen sich die Feuerwehrkapellen von Barterode und Varlosen zusammen, nachdem die Varlöser Bläaser ohne Kapellenleiter auskommen mußten. Sie traten nun gemeinsam als "Feuerwehrkapelle Barterode-Varlosen" auf. Die Übungsabende fanden zeitweise abwechselnd in Barterode und Varlosen statt. In dieser Zeit bestand die Kapelle aus 31 Bläsern, davon 22 aus Barterode und 9 aus Varlosen. Nachdem sich die Varlöser Gruppe auf 3 Bläser reduziert hatte, wurde die Kapelle im gegenseitigen Einvernehmen wieder in "Feuerwehrkapelle Barterode" umbenannt. Ende 1980 wurde die Verbindung ganz aufgelöst. |
1975 |
Anläßlich des 40-jährigen Bestehens wurde ein Musikfest vom 30.05 - 02.06.1975 gefeiert. |
1977 |
Vergnügungsfahrt nach Dänemark und Schweden. |
1978 |
Seit 1978 findet alljährlich eine
Generalversammlung statt, um über Terminplanung, Notenbeschaffung, Reparatur und Anschaffung
von Instrumenten sowie anderen Dingen zu beraten. Bei dieser Versammlung wurde das Amt des Schriftführers eingeführt, außerdem werden bei dieser Zusammenkunft die übrigen Funktionsträger gewählt. Hier wird auch verlesen, wie oft jemand bei den Übungsstunden gefehlt hat. Diese Amt hat unser Kamerad Herbert Traupe 1982 eingeführt und übernommen; wie sich gezeigt hat eine wirkungsvolle Maßnahme. Ferner kommt es zu einer Aussprache über alle möglichen Belange in und um die Kapelle. Die Versammlungen finden in Anwesendheit des Ortsbrandmeisters statt. Gleich auf der ersten Generalversammlung wurde beschlossen, eine jährliche Übungsfreizeit im Feuerwehrzentrum Potzwenden stattfinden zu lassen. Anfänglich nur für die Nachwuchsbläser gedacht, nahmen bald alle Musiker daran teil. |
1979 |
In diesem Jahr bekam die Kapelle
das erste Mal weibliche Verstärkung. Die ersten Damen bzw. Mädchen in der Feuerwehrkapelle Barterode
waren: Marion Brandt, Christine Wulf, Claudia Brinkmann-Schodder, Karin Güring und Christina Döring. Vergnügungsfahrt in die Rhön. |
1980 |
In diesem Jahr wurde der Vergnügungsausschuss
eingeführt, der für die Planung und Durchführung von geselligen Veranstaltungen verantwortlich ist. Vergnügungsfahrt nach Heidelberg. |
1982 |
Vergnügungsfahrt ins Zillertal. |
1984 |
Mit der Generalversammlung
1984 wurde das Amt des Instrumentenwartes eingeführt, um den aufgestockten Bestand an Instrumenten
zu betreuen. Vergnügungsfahrt nach Freiburg. |
1985 |
Anläßlich des 50-jährigen Bestehens wurde
ein Musikfest vom 28.06. - 01.07.1985 gefeiert. Vergnügungsfahrt nach Grömitz an der Ostsee. |
1986 |
Vergnügungsfahrt nach Kleestadt, Vielbrunn. |
1988 |
In diesem Jahr wurde das Amt des
Notenwartes eingeführt. Vergnügungsfahrt nach Ramsau am Dachstein. |
1990 |
Das Jahr begann im Rahmen der
1000-Jahrfeier am Neujahrstag mit einem Konzert in Adelebsen. Im Laufe des Jahres fanden
noch weitere Auftritte im Rahmen dieser Feier statt. Besonders zu erwähnen ist hierbei
der historische Festumzug, der von Lödingsen nach Adelebsen führte. Vergnügungsfahrt über die Mosel. |
1992 |
1992 wurden beim alljährlichen Wandertag
erstmalig im Schützenhaus ein Schützenkönig und eine Schützenkönigin der Kapelle ausgeschossen.
Auf der Generalversammlung übergab Kapellenleiter Rudolf Korte, nach 30-jähriger Leitung der Feuerwehrkapelle, den Taktstock an Karl-Ernst Wegener. Bei diesem Anlaß wurde beschlossen, die Belastung des Kapellenleiters durch die Einführung eines geschäftlichen Leiters zu verringern. Unter der Leitung von Rudolf Korte wurde nicht nur das Repertoire erweitert, sondern es stieg auch die Zahl der Mitglieder auf 40 aktive Musiker an. Sein Engagement über die ganzen Jahre ist um so höher zu würdigen, weil er von 1965 - 1978 seinen Wohnsitz in Göttingen hatte. Er scheute weder Kosten noch Mühen, um bei den Übungsabenden und Auftritten stets dabei sein zu können. Durch seine ruhige, vermittelnde Art sorgte er maßgeblich für die Harmonie und das Zusammenwirken von alt und jung, welches die Kapelle auszeichnet. Und so war er für die jungen Musiker, die seit den 70er Jahren in die Kapelle kamen, die Respektsperson, und er ist es bis heute geblieben. Für seine Verdienste um die Feuerwehrkapelle wurde er schon beim Kapellenfest 1975 zum Löschmeister befördert; die Kapelle ehrte ihn 1992 durch die Ernennung zum Ehrenkapellmeister. Vergnügungsfahrt in den bayrischen Wald. |
1994 |
Am 8. Juli wurde die Feuerwehrkapelle die
Gemeinnützigkeit vom Finanzamt zuerkannt. Vergnügungsfahrt ins Erzgebirge nach Schönheide. |
1995 |
Anläßlich des 60-jährigen Bestehens wurde
ein Musikfest vom 15.06 - 19.06.1995 gefeiert. Die jährliche Übungsfreizeit findet ab nun immer in Hann. Münden in der Jugendherberge statt. |
1996 |
Vergnügungsfahrt in den Allgäu nach Langenwang. |
1998 |
Teilnahme am Musikkulturpreiswettbewerb des
Landkreis Göttingen.
Nachdem Erreichen der Endrunde blieben noch 10 Kapellen übrig. Alle 10 Kapellen wurden mit dem
Musikkulturpreis ausgezeichnet.
Vergnügungsfahrt nach Maurach am Achensee 1-tägige Vergnügungsfahrt nach Kleestadt. |
2000 |
Am 09.04.2000 fand unser 1. Frühjahrskonzert in der Festhalle in Imbsen statt. Musikalische Highlights waren unteranderem die "Hymne und Triumphmarsch" aus der Oper "Aida" von Giuseppe Verdi, der "Second Waltz" aus der Jazzsuite Nr.2 von Dmitri Shostakowitsch, der Potpourri "Besuch bei Offenbach" mit Melodien von Jaques Offenbach oder das Stück "Don't cry for me, Argentina" aus der Rock-Oper "Evita" von Andrew Lloyd Webber. |
2001 |
Anläßlich des 66-jährigen Bestehens wurde
ein Musikfest vom 15.06. - 18.06.2001 gefeiert unter dem Motto "66 Jahre und kein bißchen leise..."
Vergnügungsfahrt nach Arnstadt in Thüringen. |
2002 |
Am 28.04.2002 fand unser 2.
Frühjahrskonzert in der Stadthalle in Dransfeld statt. Auf der Generalversammlung vom 07.11.2002 übergibt Karl-Ernst Wegener, nach 10-jähriger Leitung, den Taktstock an Rüdiger Korte. Unter der Leitung von Karl-Ernst Wegener wurde nicht nur das Repertoire erweitert, sondern es wurden auch neue Instrumentengruppen in die Kapelle eingeführt. Unter seiner Leitung entstand ein neues Querflöten- und Saxophonregister. |
2003 |
Am 18.05.2003 fand unser 3. Frühjahrskonzert in der Dransfelder Stadthalle statt. Musikalisch Highlights waren unteranderem: "Morgenstimmung" aus der "Peer Gynt" Suite No.1, op. 46 von Edward Grieg oder "Frank Sinatra in Concert", ein Potpourri bekannter Melodien vom berühmten Entertainer Frank Sinatra. |
2004 |
Am 16.05.2004 fand unser 4.
Frühjahrskonzert in der Stadthalle in Dransfeld statt. Musikalisch Highlights waren unteranderem der
Einzugsmarsch aus der Operette "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß, die "Carmen Suite" aus der Oper "Carmen" von
Georges Bizet oder der Potpourri aus dem Musical "Annie get your gun" von Irving Berlin.
Vergnügungsfahrt nach Schwerin, Bad Doberan, Wismar (siehe Galerie). |
2005 |
Die Feuerwehrkapelle Barterode begeht
ihr 70-jähriges Bestehen. Im Göttinger Tageblatt erscheint ein Artikel zum Geburtstag der Feuerwehrkapelle (siehe Pressebericht). |
2006 |
Vergnügungsfahrt nach Bad Brückenau und Bad Kissingen (siehe Galerie). |
2010 |
Fest zum 75.-jährigen Jubiläum (27.-29. August 2010) |
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